Kresse im Beutel

Das Konzept von dem Kressebeutel habe ich verstanden. Er soll aufgeschnitten werden und die Saat wird auf der darin bereits enthaltenen Erde verteilt und danach mit Wasser gegossen. Soviel dazu.

Die Aufmachung und das Verpackungsdesign verspricht selbst "Gärtnern mit dem schwarzen Daumen" ein Ernteergebnis :)


Der Preis ist gehobener Klasse. Ich habe ca. 3 Euro dafür bezahlt.

Gehen wir mal davon aus, dass wir das mit dem selbst Denken lassen....
Dann geht es schief.

Als allererstes nehmt Ihr bitte eine dicke Nadel und stecht  am Boden der Packung etwa 5- 8 kleine Löcher ein. Das ist der Wasserablauf. Wer das nicht macht, riskiert stinkende Erde und Saat, die wegen der Nässe verschimmelt.












Das Öffnen des Beutels ist auch so eine Angelegenheit.
Die Schnittkante ist markiert. Blöd nur, dass dabei mir schon Erde entgegen gekommen ist. Meine Empfelung Nummer 2: Einen halben Zentimeter höher den Beutel über der Schittkante abschneiden.

Laut Hersteller soll jetzt das Saatgut draufgestreut werden.

Beim anschließenden Angießen mit Wasser erinnert das Ergebnis an aufgeschwemmten Kaffe in der Filtertüte.

So sollte das nicht sein. Die Saat ist dadurch unkontrolliert verteilt und liegt ungeordnet (Abstände unregelmäßig) in der Verpackung.

Empfehlung Nummer 3: Die Erde vorher mit der Blumenspritze befeuchten und erst danach die Saat darauf verteilen, um nochmals mit der Blumenspritze diese anzufeuchten.

Bei mir ist dann nach einigen Tagen etwas grünes gewachsen. Aber köstlich sah es nicht aus. Den Grundsatz, die Verpackung auf einer wärmespeichernden Kunstoff-/Alumaterials zu konzepieren macht sicherlich Sinn für diese Lösung von Kräuteranbau. Ich hingegen, gebe dem klassischen Blumentopf aus Keramik/ Ton den absoluten Vorzug.

Mein Testergebnis: Der Wille war da, das Ergebnis leider nicht.

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