Was gehört in eine Hausapotheke?

Ich hatte zu den Festtagen einen kleinen Unfall...hab mich am Ofen verbrannt...meine Ma hat mich verarztet und da ist mir eingefallen das mein jährlichen Hausapotheken - Check - up überfällig ist...
aber was gehört rein?!


Hier von verschiedenen Apotheken eine kleine Zusammenfassung:

" Hier eine Liste der wichtigsten Inhalte, die in keiner Hausapotheke fehlen sollten:

Neben Mitteln, auf die Sie wegen chronischer Krankheiten angewiesen sind – zum Beispiel Blutdruckmittel oder Antidiabetika – sollten Medikamente gegen die wichtigsten akuten Erkrankungen enthalten sein.

Arzneimittel

    * Schmerz- und Fiebermittelmittel gegen Husten, Schnupfen und Halsschmerzen
    * Mittel gegen Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall
    * Mittel gegen Mückenstiche, Sonnenbrand, Juckreiz (Antihistaminikum)
    * Wunddesinfektionsmittel
    * Wund- und Heilsalbe
    * Salbe oder Gel gegen Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen  

Verbandmittel

    * Sterile Kompressen
    * Mullbinden und elastische Binden
    * Verbandpäckchen
    * Brandwundenverbandpäckchen
    * Heftpflaster, Verbandklammern, Sicherheitsnadeln
    * Wasserdichter Fixierverband
    * Wundschnellverband, Pflasterstrips, Sprühpflaster
    * Verbandwatte
    * Splitterpinzette, Verbandschere

Sonstiges

Fieberthermometer, Kühlkompressen, Erste-Hilfe-Anleitung, Einmalhandschuhe, Zeckenzange

Eine Kühlkompresse ist eine sinnvolle Ergänzung Ihrer Hausapotheke. Sie bewahren sie am besten im Kühlschrank auf, damit sie bei Verstauchungen, Insektenstichen oder anderen kleinen Verletzungen sofort einsatzbereit ist.

In jedem Fall sollten Sie solche Arzneien in der Originalverpackung und mit Beipackzettel aufheben. So haben Sie stets alle wichtigen Informationen zu den Arzneimitteln parat, und Verwechslungen sind ausgeschlossen.

Regelmäßig ausmisten

Überprüfen Sie Ihre Hausapotheke mindestens ein- bis zweimal pro Jahr, um alte Medikamentenbestände entfernen zu können. Verschreibungspflichtige Medikamente sollten nicht über die Dauer der Akutbehandlung hinaus in der Hausapotheke lagern.

Alle Präparate, bei denen das Haltbarkeitdatum abgelaufen ist oder die schon länger als ein halbes Jahr angebrochen sind, gehören nicht mehr hinein. Zum einem, damit andere Familienmitglieder nicht aus Versehen zu diesen Präparaten greifen. Zum anderem sind Flüssigkeiten sowie Salben, Cremes und Gele besonders empfindlich. Kommen sie mit Sauerstoff in Kontakt, setzt ein Oxidationsprozess ein. In Augentropfen und Nasensprays siedeln sich schnell Bakterien an und können den Anwender bei erneutem Gebrauch wieder infizieren. Deshalb sollten Sie diese Arzneimittel gleich nach dem Ende der Behandlung entsorgen.

Wo gehört die Hausapotheke hin?

Lagern Sie die Hausapotheke trocken, dunkel und kühl. Bitte nicht im Badezimmer aufbewahren. Da ist es zu feucht. Am besten deponieren Sie die Hausapotheke kindergesichert in einem trockenen und kühlen Raum wie zum Beispiel dem Schlafzimmer. Auch Flur oder Abstellkammer eignen sich dafür.

Übersichtlicher als in einer Krimskrams-Kiste sind Medikamente in einem stabilen und abschließbaren Medizinschrank aufgehoben. Suchen Sie sich hier einen kindersicheren Ort, damit die kleinen bunten Pillen nicht als Naschwerk oder Spielzeug dienen. Ideal sind abschließbare Schränkchen, die es auch in Apotheken zu kaufen gibt.

Im Zweifel beraten lassen

Lassen Sie sich bei der Zusammenstellung vom Apotheker beraten. Er ist der Fachmann für Arzneimittel und bietet die Beratung als Serviceleistung an. Denn im Notfall ist Ordnung wichtig, damit niemand danebengreift.
------------------------------------

Was gehört in die Hausapotheke?

Der Inhalt einer Hausapotheke ist abhängig von der Anzahl und dem Alter der Familienangehörigen und daher individuell unterschiedlich. Neben den benötigten Medikamenten sollten immer auch Verband- und Hilfsmittel für einen eventuellen Notfall vorhanden sein.

Die Hausapotheke ist regelmäßig auf Vollständigkeit und Haltbarkeit zu prüfen.

Folgende Checkliste für die Hausapotheke kann als Anhaltspunkt dienen:

Verbandmittel
    * Dreiecktuch
    * Elastische Binden
    * Mullbinden
    * Verband-/Druckverbandpäckchen
    * Verbandklammern und -sicherheitsnadeln
    * Wundschnellverbände
    * Sterile Wundauflagen
    * Verbandtuch für Wunden und Brandverletzungen
    * Heftpflaster
    * Pflasterstrips

Hilfsmittel
    * Einmalhandschuhe
    * Hautdesinfektionsmittel
    * Fieberthermometer
    * Wiederverwendbare Kühlkompressen (im Gefrierfach lagern)
    * Wärmeflasche
    * Verbandschere
    * Pinzette
    * Wattestäbchen
    * Erste-Hilfe-Anleitung

Arzneimittel
    * Einfache Mittel gegen Schmerzen und Fieber (zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen in den
       jeweiligen Darreichungsform für Kinder oder Erwachsene)
    * Eventuell ein abschwellendes Nasenspray
    * Mittel gegen Insektenstiche
    * Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen
    * Gurgellösung gegen Beschwerden im Mund- und Rachenbereich
    * Brand- und Wundgel
    * Wunddesinfektionsmittel
    * Individuelle, persönliche Medikamente für die Dauerbehandlung chronischer Erkrankungen

Notrufnummern
    * Rettungsdienst: 112
    * Haus- und Kinderarzt beziehungsweise ärztlicher und zahnärztlicher
      (gegebenenfalls auch tierärztlicher) Notdienst
    * Aktueller Apothekennotdienstkalender
    * Giftnotrufzentrale


>> ich hab dieses praktische Buch zuhause


Aufbewahrung von Medikamenten

Folgendes sollten Sie bei der Aufbewahrung von Medikamenten beachten:

    * Arzneimittel müssen kühl, trocken, dunkel und für Kinder unerreichbar gelagert werden. Sie dürfen weder zu hoher Luftfeuchtigkeit noch dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden, da das ihre Wirkung verändern könnte. Weder das Badezimmerschränkchen noch die Fensterbank oder die Nachttischschublade sind also geeignete Lagerorte für Medikamente.
    * Lagern Sie Medikamente am besten in der Originalverpackung und bewahren Sie
die Packungsbeilage auf.
    * Vermerken Sie nach Möglichkeit auf jeder Packung das Anbruchdatum, auf jeden Fall bei Augentropfen. Die Haltbarkeit von Augentropfen beträgt in der Regel nur vier Wochen nach Anbruch des Fläschchens.
    * Bewahren Sie keine Reste von Augentropfen oder -salben und Antibiotika auf. Das Gleiche gilt für Präparate, in deren Packungsbeilage vor Gewöhnung gewarnt wird.
    * Alkoholhaltige Präparate sollten nach Anbruch nicht länger als in der Packungsbeilage angegeben gelagert werden, da anschließend ihre Wirkung verändert sein könnte (Wirkstoffkonzentrierung durch Verdunsten des Alkohols bei nicht sachgerecht verschlossenen Flaschen).



Was in meiner Hausapotheke drin ist? Seht ihr unter diesem Punkt nach und nach...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen